"Hier stehe ich und kann nicht anders!"

Glück

Alles schwankt zwischen Glück und Wahnsinn! Überwiegt das Glück, man fühlt alle Sorgen weg, schleicht sich schon der Wahnsinn, das Pech an einen ran. Und man wird auf der Stelle verschluckt. Es muss das Gleichgewicht hergestellt werden, das im Grunde keins ist! Sondern der Neid.Auf was, weis niemand …auf die die Anderen? …die es auch nicht besser haben als wir...

8.2.10 00:37, kommentieren

(Ohne Titel)

Alexandra

“Beeil dich, Alexandra!” schrie Paula, meine beste Freundin. Wir fuhren mit dem Zug nach London um dort shoppen zu gehen. Als wir in London ankamen wollte ich mein Geldbeutel raus holen und mir fiel alles aus meiner extragroßen Tasche. “Ich mach ja schon.” Warum muss ich den auch alles was ich besitze mit mir schleppen! ”Gehe doch schon zum Eingang, ich komm nach.” sagte ich und wollte gerade die letzten Sachen wieder in die Tasche packen als plötzlich eine männliche Hand nach meinem Lipgloss griff und mir reichte. ”Ähmm…danke.” Ich sah einen bildhübschen Mann, der mir irgendwie bekannt vorkam. Ich sah sofort weg. ”Gern geschehen.” antwortete er. Seine Stimme war samtweich. Schon war er wieder fort. Ich sah mich um, aber er war fort. Komisch.

Vor dem Bahnhof wartete Paula schon deutlich ungeduldig auf mich. ”Da bist du endlich! Dann kann unsere Tour ja los gehen.” meinte Paula. Wir gingen los. Paula konzentrierte sich auf das stoppen, aber ich musste immer noch an den mysteriösen Mann im Zug denken. Er war wirklich bildhübsch gewesen und auf eine gewisse art und weise sogar mega sexy. Er ist groß gewesen, hatte hellbraune ca.5cm lange gestylte Haare und blaue Augen gehabt . Getragen hatte er einen schwarzen Anzug ohne Krawatte. Sexy. Was mir aber am meisten aufgefallen war, das war seine Haut gewesen. Solche Haut hatte ich noch nie gesehen, sie war nicht wie bei mir einfach nur hell , bei im war sie schon fast weiß gewesen. Wirklich komisch.

Den Rest des Nachmittages hatte Paula mich so mit ihren Geblabber und mit Fragen im Griff das ich keine Zeit mehr hatte darüber nachzudenken. Abends als wir wieder im Zug saßen nach Belsincen wo wir beide als Lehrerinnen an einem Gymnasium arbeiteten und zusammen eine Zweier-WG gegründet. Paula für Deutsch, Geschichte und Biologie. Ich für Sozialkunde und Sport. Wir hatten uns bei unserem Studium in Cornwall kennen gelernt und wurden schnell beste Freundinnen. Und als sich auch noch herausstellte das wir beide aus der Nähe von Köln kommen, verbrachten wir auch die Ferien zusammen.

Seit letztem September waren wir, Paula mit 29 und ich mit 27 beide frischgebackene Lehrer.

Am nächsten Tag hatte ich erst zur 4.Stunde also schlief ich aus, als ich aufwachte hatte ich ein komisches Gefühl beobachtet zu werden dachte mir aber nichts dabei. Paula hatte ab der ersten Stunde deshalb machte ich mich zu Fuß auf den Weg zur Schule da ich mich immer noch nicht überwunden hatte ein Führerschein zu machen. Im Lehrerzimmer wurde ich direkt von meinem hartnäckigen Verehrer Mike Weizman begrüßt. Jeden verdammten Morgen wartete er auf mich. ”Na Frau Mend auch schon da? ”fragte er ganz schmierig. Ich wusste genau wie das gemeint war. “Habe erst zur Vierten, Herr Weizmann.” sagte ich ruhig und ging an mein Platz.

Ich war froh das ich heute ausnahmsweise nur bis zur sechsten hatte weil die Herbstferien anfingen und ich nicht zur der Lehrertreffen musste; Paula leider schon. Also machte ich mich direkt nach der sechsten auf nach Hause und danach in den Supermarkt um für unsere Party, die meine Mitbewohnerin unbedingt veranstalten wollte. Es würden 16 unserer besten Freunde kommen und dazu durfte jeder jemanden mitbringen. Ich freute mich nicht besonders drauf, Paula zu Liebe hatte ich mich aber dann breitschlagen lassen. Hoffentlich wird das nicht zu nervig!

Die Party fing gut an, jeder hatte was zu trinken und wer wollte konnte sich kleine Häppchen nehmen. Es füllte sich langsam. ”Es läuft doch gut und du hattest schon Sorgen das es nicht laufen würde” raunte Paula mir ins Ohr. Die Musik war ziemlich laut, man konnte sein eigenes Wort nicht verstehen. ”Ja du hast wie immer recht!” schrie ich zurück. Ja, wirklich es lief gut, so lies ich mich auch hinreißen mich auf unsere kleine improvisierte Tanzfläche hinziehen zulassen. Das Licht war ziemlich gedämmt und so sah ich ihn nicht sofort. Da drüben an unser neuen Bar stand der Mann von gestern, okay er hatte was anderes an aber trotzdem erkannte ich ihn sofort an seiner Haut. Was sollte ich machen, warum war er hier? Sollte ich rüber gehen und im noch mal für gestern danken? Ich beschloss rüber zugehen, war schließlich meine Party. Ich ging auf ihn zu, plötzlich schaute er zu mir. Wusste er noch wer ich war? Oder traf er jeden Tag ein paar Dutzend Frauen? Erst hatte er neutral geschaut, nun lächelte er. Warum?

Ich hatte einen Frosch im Hals. “Hi, ähmm… ich glaube wir hatten uns gestern ihm Zug kennen gelernt. Ich bin Alexandra, alle nennen mich Alex.” krätzte ich. Wenn ich nervös bin red ich zuviel. ”Freut mich, ich bin Christian.” Plötzlich wusste ich wer vor mir stand Christian Frost, mein Schwarm aus dem Anfangsjahr an der Uni. Natürlich erkannte er mich nicht, ich hatte zwanzig Kilo abgenommen und ich hatte meine Frisur zum vergleich zu früher radikal geändert jetzt hatte ich so ein Schnitt wie Pink. Kurz und blond und nicht lang und dunkelbraun. Auch er hatte sich verändert keine schwarzen sondern hellbraune Haare und keine Brille mehr. Er lächelte wieder als ob er wüsste was ich dachte. ”Ähhh… was tust du hier?” fragte ich irritiert. “Linda hatte mich eingeladen.” antwortete er. Natürlich die Schlampe! Die schnappt sich jeden. Wieder das lächeln. ”Willst du tanzen?” fragte er plötzlich. Ich konnte nur ein leises ja raus bringen. Aber ein scheinend hatte er es trotz der Lautstärke gehört und zog mich auf die überfüllte Tanzfläche. Jede seiner Berührungen brannte förmlich auf meiner Haut. Er schaute mich an seine Augen waren nicht mehr wie gestern himmelblau sondern dunkel wie der Nachthimmel. Als hätte er mich gehört. Drehte er sein Kopf. Wir tanzten eine Weile ohne das einer von uns beiden was sagte. Plötzlich lies er mich los und guckte an mir vorbei, ich schaute in die Richtung und sah Linda mit ihrem extra engen Kleid auf uns zukommen, in dem ich musste es zugeben richtig sexy aussah, mit ihren erst 24.“ Da bist du ja, mein Schatz!” rief Linda schon weitem. `Mein Schatz´? Waren die etwa zusammen? Sie nahm sofort seinen ganzen Arm in beschlag und wendete sich zu mir um. “Eine tolle Party.”, dann schaute sie Christian Frost an: “Darf ich dir meinen Freund vorstellen Christian . Wir sind seit drei Monaten zusammen. ” sagte sie ganz stolz.

Christian hatte jetzt wieder hellblaue Augen. Ich konnte nur ein dünnes `Hi` raus. Es war so demütigend. Als würde Christian es merken sagte er:” Linda ich muss los, ich muss morgen früh raus.” Linda schmiegte sich noch mal eng an Christian und flüsterte ihm was ins Ohr, worauf er “Mal sehen.” antwortete er und ging. Linda schaute bisschen irritiert, sagte aber dann ” Ist er nicht klasse!”. Sie wusste genau das ich seit 5 Jahren niemanden mehr hatte. Ich lies sie stehen und ging zur Bar, sollte sie doch denken was sie wollte. “Paula machst du mir bitte ein Gin-Tonic. Danke.” sagte ich erschöpft. ”Wer war der Süße?” fragte Paula interessiert während sie mir den Drink mixste. ”Der Neue von Miss. Ich bin was besseres.” “Und warum hat er mit dir getanzt? Sah echt intim aus.” stocherte sie weiter drauf ein. Ich hatte keine Lust ihr die ganze Geschichte zu erzählen, ich wollte nur noch ins Bett. ”Ehrlich gesagt, ich weis es nicht.” Paula gab mir mein Drink. Ich trank es in einem zug aus und verzog mich so schnell es ging in mein Zimmer. Eine Stunde später waren alle fort und Paula kam in mein Zimmer. Ich hatte mich in meine Decke eingewickelt und versuchte zu schlafen, aber ich war zu aufgewühlt. “Was ist los mit dir, warum bist du abgehauen?” fragte sie besorgt. Es war einfach zu peinlich, ich konnte es ihr nicht erzählen. Ich stellte mich schlafend und sie ging wieder raus. Was war los mit mir, ich kannte ihn doch gar nicht, nur vom sehen. Im Zug war er bestimmt nur weil er in London wohnt und zu Linda fahren wollte und auf der Party weil Linda in mit gebracht hatte. Ich konnte es mir selbst nicht erklären aber ich fühlte mich stark zu ihm hingezogen und irgendwie auf Linda eifersüchtig. Als sie ihm eben so nah war, hätte ich ihr am liebsten den Hals gebrochen.

Irgendwann bin ich wohl eingeschlafen, den als ich aufwachte brummte mir der Schädel. Gott sei dank waren Ferien und ich musste erst in drei Wochen wieder auf die Arbeit. Also zog ich mir wieder die Decke über den Kopf und versuchte zu schlafen. Am späten Vormittag stand ich auf, der Kopf tat nicht mehr. Zog mich an und ging in die Küche. Die Wohnung war sauber, anscheinend hatte Paula auf geräumt. Gut, ich hatte nämlich keine Lust darauf!

Ich machte mir ein starken Kaffee, danach beschloss ich durch die Stadt zu bummeln um mir den Kopf frei zu pusten. In der Nähe unserer Wohnung war eine große Buchhandlung, ich liebte sie. Da hatte ich bestimmt schon über fünfzig Bücher gekauft. Am liebsten las ich natürlich Liebesromane. Als ich rein kam sah ich ihn sofort er stand bei den Thrillern.Eigentlich war ich mir sicher gewesen das er sich nicht an solchen Orten aufhielt. Und dazu noch zwei Block´s von meiner Wohnung entfernt. Was sollte ich machen? Er hatte mich noch nicht gesehen, ich sollte schnell abhauen. Aber aus irgendeinen Grund konnte ich mich kein Stück bewegen. Es war zu spät, er sah hoch und sah mich direkt an. Er sah so gut aus. Chris trug einen langen schwarzen Mantel, darunter auch alles schwarz. Auf den Kopf trug er einer diesen modischen Mützen, natürlich auch in schwarz. Christian kam auf mich zu. Nun stand er direkt von mir. ” Hallo Alexandra. Dein Lieblingsladen? ” “Woher…? ” Natürlich! Linda hat ihm alles was sie über mich weis erzählt. Ich hatte einmal ein Fehler gemacht und in ihrer Gegenwart Paula erzählt wie geil der letzte Liebesroman war das ich gelesen hatte. Und schon war die Geschichte in ganzem Kollegium rumgegangen wie ein Lauffeuer.Diese Schlampe! Als ob er das gehört hatte lächelte er. “Ich kenne dich von früher.” brachte ich nur heraus. Nun lächelte er richtig und sagte: “Ich weis.” Er wusste es, erinnerte er sich etwa an mich? Es war schon fast elf Jahre her und damals hatte ich ihn nur aus der ferne angeschwärmt und außerdem sah ich früher ganz anders aus! Ich wusste nicht was ich jetzt machen sollte.Als er schon vorschlug mit mir in ein Cafe zu gehen. Wir gingen ins Michells. Das Cafe lag direkt neber der Buchhandlung. Ich bestellte mir eine heiße Schokolade. Als die Kellnerin fragte was es für ihn sein soll, bedankte er sich, er wolle nichts. ”Willst du nichts trinken?” “Nein, ich habe kein Durst.” antwortete er. “Wie du meinst.”Die Kellnerin brachte die Schokolade. Ich nippte dran. Sie schmeckte fantastisch. Er sah mich lächelnt an. Im Tageslicht sah er noch weißer aus als gestern. Seine Augen waren eine Mischung aus hell und dunkelblau. Mir kam es komisch vor das wir uns schon 3 Tage hintereinander zufällig begegnen. “Warst du zufällig in der Buchhandlung?” fragte ich ungeduldig. “Ehrlich gesagt nein.” ”Und warum…? ” stotterte ich. War er etwa ein Stoker? Als hätte ich das laut gesagt schüttelte er den Kopf. “Ich wollte dich wieder sehen.” sagte er. “Mich sehen?” fragte ich perplex. Warum wollte er mich sehen!? Wollte er mich über Linda ausfragen, ich kannte sie doch gar nicht richtig. Seine Augen wurden jetzt himmelblau. Grade setzte er zum reden an, als er plötzlich zum Eingang schaute und genervt aussah. Ich drehte mich um und sah niemanden. Ich drehte mich wieder um. “Was ist den?” Er kam gar nicht zur Antwort, den plötzlich ging die Tür auf und Paula kam rein. Sie sah uns noch nicht. Christian nutzte die Gelegenheit und sagte: ”Ich muss los.”und verschwand durch den andre Tür. “Was machst du den hier?” Sollte ich ihr von Christian erzählen, oder besser nicht? Ich entschied mich für nicht. “Ich wollte nach gestern mein Kopf frei bekommen.” ”Willst du nicht erzählen was gestern los war.”fragte sie schon fast besorgt.

“Ich hab mich nur bisschen wegen Linda aufgeregt.” Sie guckte bisschen skeptisch an. Anscheinend glaubte sie mir nicht. “Hatte es nicht eher was mit dem Neuen von ihr zu tun ” ”Nein.” sagte ich laut. Paula kapierte und sagte nichts mehr zu dem Thema. Ich bezahlte und wir gingen nach Hause.

Schämte er sich oder warum ist er abgehauen als Paula kam? Was aber noch mehr an mir nagte war das ich das alles nicht Paula erzählen konnte, vielleicht weil sie sagen würde das ich mir das alles einbilde.

Die drei Wochen Ferien vergingen wie im Flug. Christian tauchte nicht mehr auf. Ich konnte es nicht erklären aber ich fühlte mich irgendwie als ob ein Teil von mir nicht mehr da war.

Ich kam ins Lehrerzimmer und schon hing Klaus an mir wie eine Klette. ”Na, wie war deine Ferien, Alex? ” Ich fasste es nicht jetzt tat er so als ob wir Freunde seien! Ich sagte: “Gut.”und suchte mir schnell einen Platz der am weitesten von seinem war. Ich war auch schon so fertig. Ich würde heute Linda sehen und sie würde mir hundert pro die Beziehung mit ihm unter die Nase reiben.Wie konnte er mit dieser Zimtzicke nur zusammen sein. Irrte ich mich in ihm?

Aber die wichtigste Frage war warum hat er sich die letzten Wochen nicht gemeldet? Warum ist er abgehauen als Paula ins Cafe kam? Schämte er sich für mich?Vielleicht hatte er keine Zeit gehabt…

In diesem Moment kam Linda durch die Tür. Aufgetakelt wie immer. Sie ging direkt auf mich zu und setzte sich. “Und wie geht´s ? ” grinste sie. Ich wollte nicht sie meine Eifersucht sah,deshalb versuchte ich mich zubruhigen und antwortete in einem neutralen Ton: ”Nichts neues.” Ich wollte es wissen. “Und wie läuft es bei dir?” fragte ich bei läufig und tat so als würde ich was ganz interessantes lesen. “Bei mir läuft es sehr gut, Chris ist so süß! Die letzten zwei Wochen war er auf Geschäftsreise in München .Heute kommt er zurück!” Deshalb hatte er sich nicht blicken lassen. Ja, ja ich weis, er ist mit Linda und nicht mit mir zusammen, aber warum ist er die ganze Zeit in meiner Nähe auf getaucht? Anscheinend war da etwas zwischen uns. Aber warum hat er sich immer noch nicht von ihr getrennt? “Was arbeitet er den?” “Seine Familie hat ein Millionen schweres Exportgeschäft.”Aha, das brachte mich auch nicht sehr weit. ”Ist er nicht ein bisschen zu jung für so was?” fragte ich und versuchte weiter so tun ob ich las.Sie war so mit sich beschäftigt sie merkte gar nicht wie aufgewüllt ich war. “Ich weis er sieht aus wie ungefähr zwanzig aber ist schon 29.” antwortete sie und lächelte so überheblich das ich am liebsten eine rein gehauen hätte wenn nicht in diesem Moment klingelte es zur ersten Stunde. Wir mussten los. Den rest des Tages sah ich sie nicht mehr.

Zu Hause angekommen spürte ich schon im Flur das er irgendwo in der Wohnung war. Warum war er hier? Und warum konnte ich plötzlich in spüren.Und nicht nur das plötzlich spürte ich auch was er fühlte. Im Moment fühlte ich eine Mischung aus Angst und Wut und auf der anderen Seite Ungeduld das sich in dem Moment in dem ich die Küche kam in Freude verwandelte. Ich sah in ganz verwirrt an, er lächelte mich an. Auf der Stuhllehne sah ich einen schwarzen Ledermantel mit einer großen Kaputze. Paula saß links am Fenster und Christian im Schatten rechts.Als Paula mich sah sagte sie: “Wir kommen sofort wieder.” und zog mich in mein Zimmer an dem anderen Ende unserer Wohnung. “Er kam vor ungefähr zehn Minuten und wollte zu dir, ich sagte du kommst gleich, da sagte er würde gerne auf dich warten. Ich wollte nicht unhöfflich sein. Ist das nicht der eine Typ von Linda, der von der unserer Party? Was will er von dir? Kennt ihr euch näher?” kam sie fast atemlos zum Ende. Plötzlich spürte ich Christian´s Belustigung darüber. Anscheinend erkannte sie ihn nicht. Ich war verwirrt. “Ich weis nicht was er von mir will. Ich bin genauso verwirrt wie du.” Damit verlies ich das Zimmer und sie blieb verblüfft zurück. Langsam wurde ich wütend. Erst hatte er mich verfolgt, dann ist er für Wochen verschwunden und jetzt tauchte er in meiner Wohnung auf!Was sollte das. Seine Stimmung änderte sich in Spannung. Ich schaute zurück Paula hatte sich in ihr Zimmer verkrochen, sie wollte anscheinend nicht stören. Ich kam sofort zum Punkt. ”Was willst du hier?” fragte ich leise. Ich wollte nicht das Paula unser Gespräch mitbekam. Ich wusste nicht warum, normalerweise verheimlichte ich ihr wirklich nichts. ”Mit dir reden, Alexandra.” “Alex.” verbesserte ich automatisch. ”Alexandra, ich weis das ist verwirrend für dich. Ich werde dir alles zur gegebenen Zeit alles erklären. Im Moment geht das nicht deine Freundin ist hier sie soll lieber nichts wissen.” Er nannte mich immer noch Alexandra und was wollte er mir sagen das so geheim war das es Paula nicht hören sollte. ”Und wann willst du mir das sagen?” fragte ich ihn wütend. Er lächelte mich an und sagte dann: “Ich lade dich heute in den Club Montess ein.” “Du denkst ich komme? Wir kennen uns doch gar nicht richtig.” “Wir werden uns noch richtig kennen lernen. Ich werde dich um acht Uhr heute Abend abholen.” Er stand auf und schon war er weg genauso wie im Cafe. Und plötzlich war seine Energie weg, ich konnte ihn nicht mehr spüren. Eine Leere ihn mir breitete sich unvermittelt ihn meinem Körper aus. Ich konnte mir das nicht erklären, aber ich vermisste ihn irgendwie. Paula kam in die Küche und schaute sich um. “Wo ist er ich habe gar nicht die Wohnungstür gehört.” Unsere Tür quietschte immer. “Er musste los.” Ich hatte echt keine Lust mir noch mehr von ihrem Vortrag anzuhören. Ich ging in mein Zimmer, ich musste nachdenken.

Christian

“Endlich, wo warst du?” fragte Hugh, mein bester Freund. “Du weist es doch, warum fragst so blöd?” Er grinste. ”Und?” fragte er ungeduldig. ”Sie ist es. Ich habe sie heute Abend zu uns eingeladen.” sagte ich. “Gott sei dank! Nach all den Jahren. Wann sagst du es ihr?” “Ich muss erst heraus finden welche Gabe sie hat. Nachdem ich vor paar Wochen ihre Gedanken gelesen habe, konnte sie mich noch nicht spüren, sie fühlte sich nur zu mir hingezogen. Aber nun spürt sie mich. In paar Tagen wird sie ihre Gabe entfalten und wir werden erfahren was sie kann, vielleicht schon heute Abend.” “Wir hätten es schon vor 10 Jahren wissen müssen. Gut das du es wenigstens diesmal nicht versaut hast. Sieht sie genau aus wie früher?” spielte Hugh auf ihr Aussehen an. “Nein, sie hat abgenommen und sie trägt ihr Haar nicht mehr lang sondern fast zu kurz. Sie sieht gut aus. Mach dich nicht über sie lustig, denn sie wird bald ein Teil von mir sein.” sagte ich bisschen zornig. Hugh wusste es. Alexandra wird bald von meiner Seite nicht mehr wegzudenken sein.Und als mein Erschaffener wird er die neue Macht zu spüren bekommen.Mit ihrer Hilfe werde ich meine Seele und mein Glück an Ihrer Seite finden.Und ich könnte mich endlich gegen Onkel Duncan stellen. Damit er endlich meine Familie und mich nicht länger terrorisieren kann. Ich freute mich auf heute Abend. Ich habe während den letzten Wochen erkannt das ich sie vermisste, das ich sie liebte. Wie ich auch ihren Gedanken lesen konnte das sie mich vermisst hat.Und mich liebte. Sie selbst wusste noch nicht das sie mich liebt. Aber sie war Eifersüchtig auf Linda. Ach Linda…Eine Schlampe, wie Sie Alexandra sie bezeichnete.Das die Sache musste ich noch regeln. Hugh merkte das ich in Gedanken war und ging raus. Ja, war der erste von fünf die ich je Erschaffen hatte. Und seit dem war er stets ein Begleiter und Freund gewesen.

Das Handy klingelte. Es war Sara meine jüngste von meinen 3 Schwestern aber dafür die nervigste. Die älteste ist Gina und die mittlere war Christine. ”Was gibt es, Sara.” ”Und wie war es gelaufen?” fragte sie. Ich seufzte. Und erzählte alles noch mal. ”Du kannst von Glück sagen das du im Zug saßt. Dank mir. Ich erwarte ein Dankeschön!”.Typisch Sara. Trotz der langsam ernsteren Lage war sie so unbeschwert wie immer.Ich wüschte ich wär so, aber leider musste ich seit dem Tod unserer Eltern durch Duncan´s Hand das Geschäft führen, meine Außerwählte suchen, mich gegen Duncan währen und auf meine kleinen Schwestern auf passen, die gar nicht so klein waren sondern alle drei schon über 400 Jahre alt waren. Vor 326 Jahren hatte ich Hugh erschaffen. Damals lag er in dem Krankenhaus, wo ich zur der Zeit gerne gespeist hatte. Eines Nachts als ich gerade so zu sagen am essen war starrte mich jemand an. Ich drehte mich um und da war Hugh. Ich hatte durch den Geruch und Geschmack des Blutes rote Augen und ausgefahrene Zähne gehabt. Er zeigte aber keine Anzeichen von angst, sondern eine Art Bewunderung. ”Wird sie sterben?” fragte er. “Durch mich nicht, aber an ihrer Krankheit. Wie heißt du und wie alt bist du?”. ”Mein Name ist Hugh Pittsburgh, ich bin 25. Darf ich deinen Namen auch erfahren?” “Christian Frost.” “Wirst du mich jetzt umbringen?” ”Warum sollte ich dich umbringen?” Er zog die Brauen hoch. ”Ich weis was du bist.” “Du wirst bald sowieso an deiner Krankheit, die sich in deinem Körper aus gebreitet hat.”Der Junge war taff lies sich nicht einschüchtern von mir und fragte nach langem überlegen “Mach mich auch zu einem Vampir. Ich will nicht sterben.” Ich überlegte nicht lang und nahm ihn mit in unser Domeziel hollte den Rat meines Vaters ein und verwandelte ihn in einen Vampir. Durch den Austausch unseres Blutes. Durch die Jahre wurde er wie ein Bruder und Verbündeter für mich. Als er meine Schwestern sah verliebte er sich in Gina. Seit dem waren sie unzertrennlich.

“Dankeschön Sara.” “Geht doch Bruderherz! Wann wirst du sie wiedersehen?” Ich antwortete: “Um acht. Im Montess.”

“Gehe behutsam mit ihr um. Verscheuche sie nicht. Und stelle sie uns so schnell vor.” “Ja, werde ich.Bye.” Ich legte bevor sie noch etwas sagen konnte. Ich musste mich fertig machen.

Alexandra

Es war 19.45 Uhr gleich würde Christian kommen. Ich hatte mir mein Lieblingskleid angezogen. Ein Purpurrotes, knielanges Kleid mit V- Ausschnitt.Dazu Stilletos. Vorher hatte ich mich richtig geduscht, mich rasiert und meine Frisur in Form gebracht, dazu trug ich roten Lippenstift. Ich schaute in den Spiegel, ich sah gut aus. Paula hatte mich nur die ganze Zeit komisch beäugt und gefragt warum ich mit einem ganz Fremden ausgehen würde? Ich habe gesagt das Christian mir nicht fremd wäre, damit wäre für mich das Thema erledigt. Pünklich um acht stand er vor meiner Tür.

Er trug einen schicken Anzug, der ganz schwarz war. Seine Haare waren zur allen Seiten hoch gestylt. Er sah so sexy. Als ich das dachte, grinste er plötzlich. Und ich fühlte das er ein bisschen erregt und erfreut mich zu sehen. “Du siehst fantastisch aus.” sagte er. Und wie ich fühlte log er nicht. “Danke.” antwortete ich ganz verlegen. Er half mir in die Jacke und führte mich zu seiner natürlich schwarzen Porsche, seine Lieblingsfarbe. “Warum ausgerechnet ins Montess es liegt an dem anderen Ende der Stadt?” “Meiner Schwester Mia gehört der Club und außerdem finde ich das es der beste Club der Stadt ist.” Ich war überrascht er hatte eine Schwester, der ein Club gehört? Hatte er noch Geschwister?” Als hätte er das gehört sagte er. “Ich habe drei kleine Schwestern; Gina, sie arbeitet in meiner Firma; Mia, wie ich schon sagte gehört ihr der Club und Sara, sie arbeitet nicht.” Ich war gespannt. “Warum nicht?”. Erschaute mich von der Seite an als ob er mich prüfte und sagte: “Weil sie es nicht muss. Ich und meine Schwestern besitzen jeweils über 600 Millionen.” Ich riss die Augen. “Was!…Warum?” Ich spürte das er innerlich Lachen. “Warum? Weil ich und meine Schwestern nicht wie verwöhnte Reiche nur bedient werden wollen. Und weil uns unsere Berufe Spaß machen. Außer Sara sie geht lieber aus, reist oder was weis ich. Und uns war das Geld noch nie wichtig gewesen.” Ich war erstaunt, wie ich spürte sagte sagte er die Wahrheit. “Was ist mit euren Eltern?” Plötzlich spürte ich einen furchtbaren Schmerz in seinem Inneren. ”Sie wurden vor 20 Jahren umgebracht.” Sein Schmerz war so furchtbar am liebsten wollte ich ihn trösten und auf einmal fühlte ich das er sich beruhigte, als hätte ich das gerade fertiggebracht! Erschaute mich an und sagte staunend “Wie hast du das gemacht?” Also hatte er das auch gespürt. “Ich weis es nicht!”sagte ich schon fast zu laut.Ich wusste es wirklich nicht. Seit er aufgetaucht war, passierten verrückte Dinge. Was war los?

Wir kamen im Club an. Eines der edelsten Schuppen die ich gesehn hatte. Am Eingang standen bestimmt 60 Leute und warteten ins Montess zukommen. Anscheinend ein sehr beliebter Platz. Christian half mir beim aussteigen und ging mit mir zum eingang, wo zur meiner Überraschung kein muskelbepackter mann stand sondern eine ca. 1,75m große Frau. “Lange nicht mehr gesehen Christian.” sagte sie. Er antwortete “Ich hatte zutun. Gabrielle” Dann beugte er sich vor und gab ihr ein Küsschen auf beide Backen. Dann wendete er sich mir zu und stellte mich vor. “Darf ich dir Alexandra vorstellen.” Sie schaute mich freundlich an(zur meiner Überraschung!)und sagte “Willkommen im Montess!” und öffnete die schwere Türe. Wir betraten den Club. Es übertraf meine kühnsten Erwartungen. Er war riesig, die Wände waren schwarz, in der Mitte war eine große Tanzfläche, rundherum war der Bereich von einem Geländer umzäunt. Dahinter waren waren runde Tische mit roten gemütlich aussehenden Stühlen.Links war irgendein ab getrennter Bereich in den mich jetzt Christian führte. Anstadt der Stühle war um den Tisch eine rote Samtcouch.Ich setzte mich und danach er. “Gefällt es dir?” fragte er. Ich sagte staunend: “Ja es ist toll hier.” “Was willst du trinken?”Ich überlegte. “Ein Mint Tonic, bitte. ” Lieber nichts alkoholisches. Ich wollte einen klaren Kopf behalten. Er hob die Hand und winkte eine Kellnerin zu uns. “Ach Christian, was es darf es sein?” “Ein Screwdriver für mich und ein Mint Tonic für meine Begleitung. Danke.” Sie entfernte sich. Ich spürte das er mit seinen Gedanken irgendwo anders war. “Dieser Club gehört also deiner Schwester, und was für ein Geschäft führst du?” versuchte ich ein Gespräch in Gang zubringen. “Ich führe ein Export - Import Geschäft, das unser Familiennamen trägt, Frost.” “Und seit wann führst du dieses Geschäft?” ”Seit fast 5 Jahren.” “Und als was arbeitet deine Schwester in deiner Firma?” “Sie ist meine Stellvertreterin.” Unsere Drinks kamen. Ich nippte an meinem, Christian rührte seinen nicht an. Ich fühlte mich plötzlich ein bisschen unbehaglich, ich spürte das er sehr angespannt war. Als würde er das spüren sagte er: ”Ich will dich nicht anlügen, deshalb sage ich dir die Wahrheit, ich führe mein Geschäft nicht seit 5 Jahren sondern schon seit 20 Jahren.” “Wie kann das sein?” sagte ich verblüfft. Als er es gerade sagen wollte kam eine sehr schöne Frau auf uns zu. Blonde Haare bis zur Rückenmitte, schlanke Figur, ein enganliegendes schulterfreies weißes Kleid und die gleiche Blässe wie bei Christian. Sie sah umwerfend aus. Christian stand auf und küsste sie auf beide Seiten. “Alexandra darf ich dir meine Schwester Mia vorstellen.” Christine strahlte mich an und sagte “Chris hat mir schon viel über dich erzählt. Freut mich sehr dich kennen zulernen. Jetzt muss ich wieder an die Arbeit. Ich Wünsche euch noch einen schönen Abend.” Sie schaute noch mal kurz Christian an und ging davon. ”Sie mag dich. Wie findest du sie?” Ich hatte ihn durchschaut. “Lenk nicht von Thema ab. Sag du mir was du eben mit den 20 Jahren gemeint hast. Bitte sag mir die Wahrheit. Lüge mich bitte nicht an.” “Seit wir uns vor 10 Jahren gesehen haben, habe ich mich da verändert?” “Nein, du könntest für 18 durchgehen. Was hat es damit zutuen? ” Er lächelte schief, er sah hinreissend aus. Ich hatte das Gefühl als würde ich das offensichtlich nicht begreifen. Ich begrief es immer noch nicht. “Rede bitte nicht um den heißen Brei herum.” “Kam ich dir nie irgendwie komisch vor? Mein Aussehen, mein Benehmen? Das ich ständig verschwinde?” Wir schauten uns lange während ich darüber nach dachte. Ich kam nicht drauf. Schließlich sagte er ”Ich bin ein Vampir.” Im ersten Moment war ich schockiert, im zweiten begrief ich es. Vor 10 Jahren sah er genau so aus, weil er wirklich so aussah, er ist nicht gealtert. Er war sehr blass, weil er bestimmt nicht in die Sonne durfte, aber ich hatte ihn letztens am Tag gesehen, wie konnte das sein? Seine Augenfarbe hatte sich andauert verändert. Ich hatte es registriert, aber komischerweise nicht für verdächtig befunden. Mir waren noch mehr Sachen auf gefallen, warum hatte ich sie akzeptiert? Ich verstand das alles nicht. Warum sagte er mir das alles? “Was willst du von mir?” sagte ich. “Hast du in letzter Zeit an dir was seltsames gemerkt? Zum Beispiel das was gespürt hast ?” sagte er, sein Blick war fest auf mich gerichtet. Ich wusste was er meinte. Natürlich. “Was hat das zubedauten?” “Du spürst was ich fühle. Du hast auch gespürt wenn ich mich in deiner Nähe befunden hatte. Ist doch so?” Woher wusste er das ich das konnte? Da wusste ich es, ich hatte es mir schon die ganze Zeit gedacht. Er konnte meine Gedanken lesen. “Ja.” sagte er. “Du kannst mich tatsächlich hören!” sagte ich erschrocken. “Ja und im Gegenzug kannst du mich spüren und meine Gefühle fühlen.” “Aber warum? Du hast mir immer noch nicht gesagt was das zu bedeuten hat.”sagte ich wütend. Ich spürte ich das er hin und her gerissen war. Wer wusste noch das er ein Vampir war? Was mich aber am meisten beschäftige ist: Warum hatte ich diese Fähigkeit? “Du spürst mich weil wir eine Verbindung haben. Du bist meine Auserwählte.” Was zum Teufel war eine Auserwählte? “Eine Auserwählte ist das Gegenstück zu einem Vampir.” Jetzt hatte ich genug, ich musste hier weg. Ich wollte gerade aufstehen.Da tat er seine Hand auf mein Unterarm, ich bekam Gänsehaut. “Alexandra du bist was ganz besonderes. Du bist eine von Millionen.” Ich wollte ihm gar nicht zuhören. Ich wollte nur noch hier weg. Ich riss mich von im weg. Drängte mich an den bestimmt hunderten von Leuten vorbei, verschwand nach draußen und rief mir ein Taxi. Er lief mir nicht hinterher.

Christian

Sie war weg. Ich hatte es wiedermal versaut! Ich hätte sie nicht so bedrängen sollen. Sie war es, meine Auserwählte. Auf die ich schon seit hunderten von Jahren warte ich konnte mich nicht zurückhalten. Ich musste ihre Gedanken lesen. Verdammt. Mia kam rüber. “Na, ist sie dir entwischt? Ich finde sie toll. Anders als deine anderen.” sagte sie lächelnd. Ich überlegte.“ Ja, sie ist anders. Sie ist einzigartig! Mia ich gehe jetzt. Ich muss noch Geschäfte erledigen. Und warte bis ich aus der Reichweite bin bis du Gina und Sara anrufst.” Sie lachte “Wird gemacht großer Bruder!” Sie gab mir einen Kuss auf die Nase und ging. Ich ging aus dem Club paar hundert Meter weiter, holte ich mein Handy raus und wählte Hughs Nummer. “Hugh hol mein Wagen. Wir müssen zur Firma.” und legte auf. Ich musste Alexandra ein bisschen über alles nachdenken lassen, bevor ich mich wieder auf sie stürzte. Hugh fuhr vor, stieg aus und setzte sich auf den Beifahrersitz. Ich stieg ein und fuhr los. Ohne ein Hauch wohin. Einfach weg wo ich sie nicht mehr riechen konnte.

“Was ist passiert?” fragte Hugh. Er dachte angestrengt nach was passiert war, er war sehr darauf erpicht es zu erfahren um mich damit aufzuziehen.Ach was soll´s! “Ich habe ihr gesagt das sie meine Auserwählte ist. Das hat sie verschreckt. Und sie ist geflüchtet.” Hugh lachte. “Hast du aus jahrhunderte langer Erfahrung gar nichts gelernt?” fragte er halb belustigt halb ernst. Ich schaute ihn an und sagte :”Sie ist nicht wie die anderen. Alexandra ist meine Auserwählte! Du kannst sie nicht mit anderen Frauen vergleichen.” sagte ich fast hüsterisch und schaute wieder auf den Verkehr.Ich durfte auf keinen Fall die Kontrolle verlieren. Hugh war mein bester Freund, er war wie ein Bruder für mich, aber er war mein Erschaffener und ich wollte auf keinen Fall das er den hart erarbeiteten Respekt vor mir verliert.Den brauchte ich.

Alexandra

Ich kam Zuhause an und schlich mich sofort in mein Zimmer. Ich wollte auf keinen Fall von Paula ausgequetscht werden. Ich hatte für heute Abend genug. Christian war ein Vampir. Ich fasste es nicht. Das erklärte komplett alles. Wie konnte ich nur so begriffsstutzig sein! Er würde noch in hundert Jahren so verdammt sexy sein und ich würde unter der Erde liegen zerfressen von Würmern. Wie konnte ich seine Auserwählte sein wenn ich schon jetzt viel zu alt für ihn aussah! dachte ich schluchzend vor tausend Tränen. Meine Scheiße wie konnte ich jetzt an so was denken. Glaubte ich ihm etwa? Ich wusste nicht mehr was ich denken sollte. Er war ein Vampir. Mehr konnte ich für den Augenblick nicht denken.

Am nächsten Morgen machte ich meine Augen auf und mit einer Wucht die Millionen Planeten glich fiel mir alles wieder ein. Christian, ein Vampir. Was sollte ich bloß machen? Ich versuchte aufzustehen. Meine Augen waren immer noch von meinem gestrigen Heulen so dick. Ich konnte nicht klar sehen. Ich musste Ruhe bewahren und auf gar keinen Fall etwas Paula sagen. Sie würde mir gar nicht glauben, und mich gleich für verrückt abstempeln und mich einweisen lassen. Ich musste mich einfach von ihm fern halten und Paula sagen, dass das Date gestern ein großer Reinfall war und ich mich beschlossen hatte mich niemals wieder auch nur an ihn meine Zeit zu verschwenden. Sie würde vielleicht noch bisschen nach fragen, aber dann hoffentlich Ruhe geben. Ich merkte das ich immer noch das scheiss Kleid an hatte. Ich musste schnell in mein Nachthemd schlüpfen. Schnell wie eine Rakete zog ich den Fetzen aus und warf es in den Schrank und zog mein weißes Nachthemd aus Seide stattdessen an. Und schlich mich raus, anscheinend war sie gerade im Bad. Ich beschloss mir ein Kaffee zumachen. Gott sei dank musste ich heute nicht in die Schule. Heute war Samstag. Ich beschloss mein Tag im Bett zuverbringen. Wo mich Niemand stören durfte. Schnell schnappte ich mir ein Müsliriegel und wollte gerade in mein Zimmer als Paula aus dem Bad kam und mich mit einem Grinsen anschaute der einem sagte was hast du verbrochen. ”Und wie war der Abend mit dem Typ? Ich hatte dich gar nicht gehört als du nach Hause kamst. Ist spät geworden, was?” schaute sie als ob sie mich durch schaut hätte. Hatte sie aber nicht was sollte ich ihr sagen? Das ich erfahren habe wer Christian wirklich war und abgehauen bin? Das beste wäre ich würde ihr die Wahrheit nicht sagen. Das Beste für uns alle. “Ist nicht so toll gelaufen wie ich mir das dachte. Wir werden uns nicht mehr sehen.” Paula schaute ungläubig. Ich erwischte mich dabei wie ich dachte was Christian woll in ihren Gedanken lesen könnte wenn er hier wäre. Scheiße! Er war nicht hier und würde auch nie mehr hier sein. Ich versuchte ein lächeln aufzusetzen. Das mir nur halb gelang. “Was ist passiert? Mir war das gestern trotz meiner Vorbehalte sehr nett vorgekommen. ” Ich schaute sie genervt an. “Es hat einfach nicht gefunkt. Das gewisse etwas war einfach nicht da gewesen. Also hatte ich mich verabschiedet und bin gegangen.” Gut gesagt! “Wir werden uns nie mehr sehen. Er hat ja immer noch Linda.” Ich hatte ihn gar nicht gestern nach ihr gefragt. Sie hatte mir gestern erzählt er würde bald zurück kommen. Sie hatte nichts von einer Trennung erwähnt. Und nur bisschen später war Christian in meiner Wohnung gewesen und hatte mich in den Club eingeladen. Also waren sie und sind bestimmt jetzt immer noch zusammen. So ein Schwein, Vampir. Scheiße Blutsauger!!! Verdammt. War ich etwa eifersüchtig? Ich wollte die Antwort gar nicht wissen. Ich ließ die protestierende Paula stehen. Ich musste ins Bett und schlafen um mir keine Gedanken mehr über das Arschloch machen. Zur Hölle sollte er fahren und Linda gerade dahin mitnehmen. Er hatte gesagt wir hätten eine Verbindung. Sicher doch deshalb war er mit Linda zusammen. Bestimmt ernährte er sich von ihrem Bösen Blut. Woher kamen auf einmal diese Gedanken? Irgendwie machte ich mir plötzlich keine gedanken mehr das er ein Vampir war sondern mich interessierte mehr die Beziehung zwischen Linda und ihm. Ich hatte wirklich gestern gespürt was er gefühlt hatte. Wie konnte das bloß sein ich konnte mir fiel nur eine Lösung ein. Und die war total absurd. Ich habe eine Verbindung mit ihm. Warum konnte ich ihn jetzt nicht spüren? Anscheinend war unser Band doch nicht so stark wie angenommen. Warum hatte er mich auch noch einfach gehen lassen. Er war mir gestern im Club nicht mal nachgelaufen als ich abgehauen bin. Anscheinend dachte er wenn sie nicht will habe ich ja immer noch Linda. Ich musste zugeben, ich sehnte mich nach ihm. Scheisse! Ich musste aufhören zufluchen im gefällt so was bestimmt nicht. Ich grinste. Scheisse schon wieder dachte ich was er woll sagen würde zu meinem gefluche. Ichnahm mir vor mich vor ihm und Linda fern zu halten. Wusste sie eigentlich das er ein Vampir war? Ich beschloss mich ganz und gar nicht in ihre Nähe blicken zulassen.

Am Montag hatten wir unsere monatliche Besprechung nach der Mittagspause. Also beschloss ich in der Pause im Imbiss was mit Paula was zu essen anstatt draußen. Das Wetter war scheußlich, nass und dunkel. Kein einziger Sonnenstrahl. Als wir den Imbo, wie liebevoll der Laden von den Schülern genannt wurde betraten, waren wie immer bestimmt hundert Schüler in dem Raum. Wir fanden schnell einen freien Tisch irgendwo in der Nähe der Theke. Warteten bis de Weg zur Theke frei war. Ich wollte gerade aufstehen da spürte ich ihn plötzlich ganz deutlich, ich setzte mich wieder. “Alex, was ist den?” fragte sie verwirrt. Dann sah ich sie kamen gerade durch den Eingang. Händchen haltend und lachend. Er beachtete mich nicht und lachte sich über ihre Witze schlapp. Seine Stimmung war nicht zu erkennen. Da hatte er nicht lange getrauert. Dieser verdammter Vampir. Hoffentlich konnte er das jetzt hören. “Was ist mit dir los, du bist ganz blass geworden.” fragte sie. “ Christian ist hier Linda.” “Du hast doch gesagt er war nicht der Richtige…” weiter kam sie nicht, denn sie kamen auf uns zu. Linda hatte ihr überhebliches Lächeln aufgesetzt. Diese Schlampe. Christian zog die Braue hoch. Aha er konnte mich hören, sollte er ruhig. “Hatte ich euch schon meinen Freund Chris vorgestellt.” sagte sie. Paula reagierte sofort. “Ja wir kennen ihn.” antwortete sie und schaute wütend auf ihn. Ich konnte nur das denken: Er hasst es wenn man ihn Chris nennt und ich konnte es wirklich nicht sagen woher ich das wusste. Wir waren uns noch nicht so nah gewesen das ich so was von ihm wissen konnte. Abermals zog er die Augenbraue. Jetzt wusste ich was ich zu tuen hatte. Ich spielte mit!

Also dachte ich: Du willst spielen also spielen wir. Und dann lächelte ich an. Er lächelte mich an, er verstand mich. Dann schaute ich Linda an und sagte “Ich freue mich sehr für euch, wollt ihr vielleicht heute zum Essen kommen?” Linda und Paula schauten erstaund. Christian nicht, natürlich nicht. “Ja, ja sicher.” sagte sie verdattert. Dann schaute sie ihn an und sagte: ”Schatz du hast doch heute Abend nichts vor, oder?” Er spielte mit und erwiderte mit seiner sexy Stimme ”Nichts, Schatz.” und gab ihr einen Kuss auf die Wange. Eifersucht stieg in mir hoch. Schnell versuchte ich das Gefühl wieder zu verscheuchen. Linda und Paula merkten zum Glück nichts. “Wann sollen wir kommen?” fragte Linda. “Ich würde sagen um 20 Uhr. Ist das OK?” “Sicher.” sagte die Schlampe. Christian musste sich ein grinsen verkneifen.Hör auf damit dachte ich. Er hörte auf. Sie verabschiedeten sich und gingen davon. Paula schaute mich verwirrt an. “Was sollte das?” Ich schaute sie ganz unschuldig an und sagte: ”Ich wollte nur nicht auf die Eifersüchtige abgestempelt werden. Mir ist nichts besseres eingefallen in der kurzen Zeit.” “Aber warum musstest du sie gleich zu uns einladen und ausgerechnet heute. Wir haben bis 16 Uhr Sitzung. Und dann müssten wir noch unsere Wohnung aufräumen. Und irgendetwas zum Essen auftischen. Und sie werden sich ganz bestimmt nicht mit Bier und Chips zufrieden geben.” Ich musste lächeln. Christian ganz bestimmt nicht. Er brauchte was ganz anderes. Und eigentlich war mir das scheißegal ich wollte nur Christian sehen, wurde mir auf einmal klar. “Wir werden das schaffen. Beide waren schon bei uns Zuhause und außerdem können wir hier in London wie du weist alles was wir wollen liefern lassen.” Ich war immer ziemlich kreativ wenn es um Notlösungen ging.Paula beruhigte sich. Gott sei Dank! Ich stand auf und holte mir ein Apfel.

Zuhause angekommen fing ich an die Wohnung sauber zumachen. Ich war sicher Christian würde es egal sein wie unsere Wohnung aussah, aber Linda würde penibel drauf achten und zu jedem Staubkorn ein Kommentar abgeben. Dieses Miststück! Warum war er immer noch mit dieser Kuh zusammen? Was sollte das? Ich musste ihn gleich dazu bringen mir das zusagen. Als ich alles sauber hatte ging ich mich fertigmachen. Paula musste noch länger in der Schule bleiben. Gleich würde sie auch kommen, die Getränke mitbringen und sich danach auch umziehen. Linda würde bestimmt was ganz ausgefallenes tragen mit dem ich sowieso nicht mit halten kann, trotzdem hatte ich beschlossen auch was gewacktes anzuziehen, nicht um sie heraus zu fordern (vielleicht doch ein bisschen) sondern für Christian. Ich wusste selber nicht was mit mir los war.Ich beschloss mein blutrotes(wie passend) Korsett und meine Röhrenjeans und meine Lieblingsstiletos anzuziehen. Meine kurzen Haare passten perfekt dazu. Noch ein bisschen Smokieeyes, wunderbar. Ich ging in die Küche Paula hatte sich auch schick gemacht und ihr kurzes Schwarzes und dazu Ballerinas angezogen. Sie sah auch toll aus. Als sie sich umdrehte sah sie mich von oben nach unten an und sagte ”Wow, du siehst fantastisch aus.” “Danke, Dankeschön.” sagte ich dankbar und fragte “Alles vorbereitet?” “Ja, Getränke habe ich besorgt. Das Essen kam auch gerade. Alles fertig.” Bevor ich noch gut sagen konnte spürte ich seine Anwesenheit. Gleich würden sie klingeln. “Gut.” sagte ich und dann klingelte es schon. Zehn Minuten zu früh. Verdammt. Uupps, ich sollte wirklich aufhören zu fluchen.Wenigstens wenn er in der Nähe war. “Ich mache auf.”versuchte ich in einem gelassenen Ton zu sagen und ging an die Tür. Ich spürte das Christian ein bisschen angespannt war. Das freute mich. Ich öffnete die Tür. Wie ich erwartet hatte, trug Linda was ganz schickes. Christian hatte sich ganz lässig gekleidet. Er trug Jeans, schwarzes V-T-Shirt und ein schwarzes Jackett. Auch schick. Ich sah auch das sie mich auch abcheckten. In seiner Hand befand sich eine Flasche Wein. “Tretet ein.” sagte ich und ging zur Seite. “Wir haben dir eine Flasche Wein mitgebracht.” sagte Linda und deutete Christian an. Er gab mir die Flasche und sagte: ”Hoffentlich magst du Rotwein.” Das Rot hatte er extra betont. Zu rot fiel mir sofort der Begriff Blut ein. Sehr witzig dachte ich und grinste, er grinste zurück. Linda merkte nichts.Paula kam zu uns und begrüßte beide. Am besten ging ich in die Küche und Paula sollte sie beide unterhalten. Kaum hatte ich das gesagt da sagte Christian ganz nebenbei schon: “Soll ich die Flasche auf machen?” “Ja Schatz eine gute Idee. Alex ist der Korken bestimmt zu schwer.” sagte Linda ein bisschen arrogant. Paula deutete auf das Wohnzimmer und Linda folgte ihr. So blieben ich und er allein zurück.Ohne ein Wort ging ich in die Küche. Er brauchte kein Gespräch er konnte ja bequem alles was er brauchte schön aus meinen Gedanken klauen. Dieser Abend wird der Horror. “Nicht unbedingt.” sagte Christian. Ich hatte keine Lust ihn zum tausendsten Mal daran zu erinnern das meine Gedanken tabu waren, also lies ich es und antwortete: “Legst du es drauf an mich wütend zu machen?” und schaute ihn böse an. ”Alexandra ich will dich doch nicht wütend machen.” “Was dann?” sagte ich und machte mich dran das Essen und die Getränke vorzubereiten. “Ich will das du begreifst!” sagte er mit nachdruck. Ich verstand nicht was er meinte. Gerade machte ich mich an die Getränke da fiel mir ein das ich vergessen hatte Linda zu fragen was sie trinken möchte. Verdammt. “Sie will den Rotwein.” “Woher…” wollte ich ihn gerade fragen woher er das wusste, sagte er “Als sie die Flasche gesehen hat, übrigens ist die Flasche über 400€ wert, war sie sofort scharf drauf.” Konnte ich mir denken. Diese Schlampe will immer alles. Aber warum sprach er so schlecht über sie? War er nicht mit ihr zusammen? Ich verstand ihn einfach nicht. “Was läuft zwischen dir und Linda? Sie schwärmt so von dir und sie mit dir zusammen ist, das sie so glücklich ist. Dann stehst du hier und lästerst über sie.” Gerade wollte er antworten als Linda in die Küche kam, hinter ihr Paula. Paula machte ein entschuldigendes Gesicht.Oh nein. “Schatz wo bleibst du?” sagte Linda und schmiegte sich an die muskulöse Schulter von Christian. Er lies es zu. Er lächelte sie sogar an. Du bist wirklich ein Arschloch, weist du das, dachte ich schon automatisch. Ich spürte er war belustigt. “Wir hatten uns nur unterhalten,Linda.” sagte er. “Geht doch schon mal ins Wohnzimmer und ich helfe Alex zu Ende.” versuchte Paula die Situation zu retten. “Gut.” sagt Christian und schob Linda ins Wohnzimmer, immer noch belustigt. Paula wandte sich zu mir um. “Was soll das? Was dachtest du dir dabei, mich mit Linda allein zulassen.” Was sollte ich ihr nur sagen? Das ich mich alleine mit Christian unterhalten wollte? Das Christian ein Vampir war? Lieber nicht. Also sagte ich: “Wir hatten uns nur verquatscht.” Ich sollte echt aufhören Paula zubelügen. Ich wusste selber nicht was die ganze Zeit in mich gefahren war, andauernd log ich sie an. Obwohl ich sie einweihen sollte. Eigentlich. Aber irgendwie wollte ich sie nicht in Gefahr bringen. Plötzlich spürte ich Wie Christian´s Stimmung sich von amüsiert in wachsam umgeschlagen hatte.Warum? “Glaubst du selber nicht!” sagte Paula, schnappte sich die Snacks und eilte schon fast in das Wohnzimmer. Ich nahm das Tablett mit den Getränken und begab mich auch in die Höhle des Löwen, besser gesagt des Vampir´s. Wie erwartet hatten sich die Turteltäubchen das Sofa in beschlag genommen. Linda hatte sich ganz an ihn gekuschelt. Paula hatte sich auf den Sessel zu Linda´s Seite gesetzt, also musste ich mich in den Sessel zu Christian´s Seite setzen. Ich stellte die Getränke ab. “Tut mir Leid für lange Wartezeit.” sagte ich. “Macht doch nichts.” schnalzte Linda in ihrem üblichen Ton. Ich versuchte sie zuüberhören und fragte “Was wollt ihr trinken?” Alle schauten sich die Auswahl zwischen dem Rotwein, unserem Weißwein, Apfelschorle und Mineralwasser an. Ich hatte beschlossen sie sollten selber wählen. Was Linda nehmen würde wusste ich ja schon. Paula nahm eine Apfelschorle, Linda wählte natürlich den Rotwein. Was Christian nehmen würde interessierte mich sehr. Er nahm Mineralwasser. Ich Apfelschorle. Ich fragte mich warum er jetzt Mineralwasser genommen hatte und auch noch davon trank ? Bewirkte es überhaupt irgendetwas bei ihm? Er schaute mit einer Mischung aus Belustigung und Ernst an. Alle schwiegen. Die Situation wurde langsam echt peinlich. Schließlich ergriff ausgerechnet Linda das Wort. “Hatte ich erwähnt das Christian eine eigene Firma hat?” natürlich hatte sie es schon erwähnt und das wusste sie ganz genau. Und er hatte es auch schon erwähnt. Musste sie ausgerechnet das Thema anschneiden? Christian kannst du ihr nicht das Maul stopfen? Er grinste und langsam wurde er wieder lockerer. Warum war er eben so ernst geworden? Ah ist auch egal. “Ja du hattest es erwähnt. Welche Art von Firma war es noch mal?” fragte ich und schaute ihn an. “Export und Import. Das Unternehmen trägt unseren Familiennamen Frost.” “Und was importiert und exportiert ihr so?” fragte Paula. “Fleisch aller Art.” antwortete er und schaute zu mir um meine Reaktion zusehen. Fleisch hatte er gesagt. Meinte er damit etwa wirklich jeder Art und nicht nur Tierischer? Natürlich irgendwie mussten sie ja an Blut kommen. Er schaute bisschen erstaunt. Anscheinend war ich ein bisschen heller bei dieser Frage gewesen als bei den anderen. ”Zum Beispiel?” fragte Paula. Christian wandte sich an sie und sagte: ”Über normales Schweine- und Rinderfleisch bis zu Fisch und Wild. Und noch mehr.” Das letzte hatte er extra betont. Ich habs kapiert dachte ich. Er grinste amüsiert, schaute mich aber nicht an. “Ist das nicht toll. Mit 26 schon sein eigenes Unternehmen.” sagte Linda und küsste ihn auf die Backe. Mir wurde es irgendwie zuviel, ich stand auf “Ich muss nur kurz ins Bad. Entschuldigt mich kurz.” Christian guckte fragend. Ich ging ins Bad, schloss ab und schaute in den Spiegel. Was ist los mit mir? Könntest du mir das vielleicht sagen? Ich atmete tief durch. Ich muss da wieder raus. Linda denkt sich bestimmt schon ihr Teil. Ich schaute noch mal in den Spiegel. Ich sah gut aus. Okey, auf geht’s. Ich öffnete die Tür und da stand Christian. Ich ging ein Schritt zurück und flüsterte “Was machst du hier? Du müsstest da drin sein.” Gott sei Dank war unsere Wohnung ziemlich groß und das Bad und das Wohnzimmer jeweils am Ende der Wohnung. “Ich habe einen wichtigen Anruf vorgetäuscht.” antwortete er. “Du wolltest doch das wir reden, also reden wir.” sagte er weiter. “Sie werden sich schon fragen wo wir bleiben, findest du nicht?” “Ich kann Gedanken lesen also kann ich auch Gedanken einpflanzen. Sie werden denken wir waren nur Paar Minuten weg.” Ich schaute überrascht. “Das kannst du? ” “Ja.” Er zog mich ins Bad, machte die Tür zu und lehnte sich dagegen. Ich stand in der mitte des Bades mit verschrenkten Armen. “Was soll das alles, Christian? Sage mir endlich alles!” sagte ich wütend. “Wie ich schon sagte du bist meine Auserwählte. Und was du gerade alles durchmachst gehört dazu. Das kannst du leider nicht loswerden.” sagte er ganz freundlich. “Warum nicht?” “Als ich sagte du bist eine aus Millionen, hatte ich nicht gescherzt. Du bist geboren mit einem nennen wir es Defekt; das soll nichts schlechtes heißen, und wir erkennen ihn. Du trägst ein Geruch an dir der dein Auserwählter riecht. In dem Fall ich.” antwortete er. Ich war geschockt. Ich war seine Auserwählte, er mein Auserwählter. Er hörte meine Gedanken die mich gerade überschwemmten und stützte sich von der Tür ab und kam auf mich zu. Ich spürte seine ganze wärme. Er wollte mir nichts böses. Ich lies es zu das er mich umarmte. Er roch fantastisch. Männlich. Und er fühlte sich muskulös und durchtrainiert an. Ich atmete sein Geruch ein. Plötzlich lehnte er sich zurück und sagte “Ich werde dir alles ganz genau erklären und zeigen aber jetzt sollten wir zurück.” Damit war die ganze Spannung die sich aufgebaut hatte futsch. “Okay.” flüsterte ich noch ganz benommen.

Christian

Ich konnte sie nicht länger umarmen, der Duft des Blutes war einfach zu verführend. Und ich durfte noch nicht von ihr trinken. Sie war enttäuscht. “Wollen wir uns morgen bei Mia treffen. Um 16 Uhr? ” fragte ich. Sie wollte bestimmt nicht bis Abends warten. “Verbrennt ihr nicht im Tageslicht?” fragte sie skeptisch. Ich musste lachen, sie dachte wir würden in richtig in Flammen aufgehen. Sie stellte es sich gerade bildlich vor. Ich wurde wieder ernst. “Wir gehen nicht in Flammen auf. Wir bekommen nur sehr starken Sonnenbrand, der verdammt wehtut.” “Darum hatte ich dich paar mal am Tag gesehen.” “Ja, wenn ich mich richtig verhülle kriege ich nur paar Rötungen ab.” “Und warum ausgerechnet bei Mia? ”Sie hatte Angst vor Mia, sie denkt sie würde ihr etwas antuen. “Mia würde dir niemals etwas tuen. Und wir treffen uns dort weil ich heute da schlafen werde.” sofort stellte sie sich eine Gruft vor, wo ich in einem Sarg schlafe. “Alexandra ich schlafe in einem Bett.” Dann machte ich die Tür auf. “Komm, ich werde jetzt voran gehen und du kommst in zwei Minuten nach, In Ordnung?” Sie war einverstanden. Ich ging ins Wohnzimmer. Wie ich sie zurück gelassen hatte saßen Paula und Linda in einer Art Trounce. Ich setzte mich zu Linda, dann sendete ich meine Signale und beide wachten wieder auf. Nach meiner Behandlung dachten jetzt beide ich wäre nur paar Minuten weg. “Da bist du ja wieder, Schatz. Alles okay?” fragte Linda. “Ja.” Sie nervte schon. Vor ungefähr vier Monaten war sie in Mia´s Club gewesen und hatte Alexandera´s Duft an ihr wahrgenommen. Dann hatte ich sie angesprochen , sie ausgefragt und alles in ihren Gedanken gefunden was ich brauchte. Denn ich musste irgendwie an Alexandra dran kommen also hatte ich Linda so manipuliert das sie dachte das wir zusammen wären. Linda war wie Alexandra so schön dachte , also machte es nichts. Und dann hatte ich mich Alexandra genährt. Durch diese Manipulation werde ich ich Linda auch wieder los. Alexandra kam ins Zimmer. Und schaute mich und fragte sich ob alles gut gelaufen war.

 Fortsetzung folgt!!!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

4 Kommentare 30.1.10 18:01, kommentieren

"Unsterbliche Versuchung"von Raven Hurt

William Cuyler Thorne ist mehr als fünfhundert Jahre alt und er versteht es sehr gut, sein Leben in vollen Zügen zugenießen. Er lebt in Savannah. Besitzt die halbe Stadt.Er hat ein Geschäft aufgebaut mit dem er Vampire aus Europa in Särgen auf Schiffen nach Amerika bringt.Doch dann taucht sein Erzeuger Reedrek aus Europa auf und will ihn nicht töten, sondern ihm alles Stück für Stück zerstören. Seine Geschäfte ruinieren,seinen "Erschaffenen"Jack auf die böse Seite ziehen und seine menschliche Geliebte Eleanor töten. Einfach megacool! Die Geschichte wird aus William´s und Jack´s Sichtweise erzählt.Die Geschichte ist erotisch düster,spannend und witzig.Es gibt immer neue Wendungen.die Figuren sind gut ausgearbeitet.Unbedingt zu empfehlen!!! Dieses Jahr gibt es den nächsten Teil!

22.1.10 23:21, kommentieren

Aus "Whisper"

"Ich hasse,hasse,hasse ihn!Er nimmt mich mit in dieses Haus wie etwas,das ins Gepäck gehört,nicht,weil es schön ist,sondern,weil es mit muss,ein notwendiges Übel,wie ein sperriger Regenschirm.Notwendig bin ich nicht,aber ein Übel werde ich nicht sein,darauf kann er Gift nehmen."

1 Kommentar 21.1.10 23:31, kommentieren

Romeo und Julia

In Verona leben zwei Familien,die seit Urzeiten verfeindet sind.Die Montagues und die Capulets.Aber Romeo,der einzige Sohn der Montagues,verliebt sich in Julia,die einzige Tochter der Capulets.Die zwei heiraten sogar heimlich.Aber was machen die anderen?Die wissen von nichts.Die kämpfen weiter miteinander.Romeosbester Freund Mercutio kämpft mit Tybalt,dem Cousin von Julia.Tot!Mercutio stirbt durch Tybalts Degen.Romeo ist rasend vor Schmerz.Er vergisst Julia,er vergisst alles,er tötet Tybalt.Romeo wird verbannt.Er darf Verona nie wieder betreten.Nie wieder!Wie soll er Julia wiedersehen?Weil Julia so viel weint,kommen ihre Eltern auf die Idee,sie zu verheiraten.Julia weis kein Ausweg.Sie besorgt sich Gift,das sie in tiefen Schlaf fallen lässt,aberRomeo denkt sie ist wirklich tot!Und vergiftet sich.Als Julia ihn tot neben sich findet,ersticht sie sich und die Montagues und Capulets versöhnen sich am Grab ihrer Kinder!   Ende

1 Kommentar 21.1.10 13:36, kommentieren

Magisches Land (von Roswita)

Magisches Land

Schliße deine Augen,reich mir deine Hand,

und ich zeige dir ein magisches Land.

Dort werden wir sehen,was wir glauben!

Wir reisen vorbei an dunklen Wäldern,

schweben über bunten Feldern!

Wir lassen uns am Feuer nieder und

lauschen träumend der Elfen wieder;

Magisches Land

1 Kommentar 21.1.10 13:03, kommentieren

Feuer und Eis von Robert Frost

So mancher sagt,die Welt vergeht in Feuer,

so mancher sagt,in Eis.

Nach dem,was ich von Lust gekostet,

halt ich´s mit denen,die das Feuer vorziehn.

Doch müsst sie zweimal untergehn,

kenn ich den Hass wohl gut genug,

zu wissen,dass für die Zerstörung Eis

auch bestens ist und sicher reicht.

10 Kommentare 21.1.10 00:50, kommentieren